Arbeitstriebwagen 3199 - Uerdinger Stahlwagen

Arbeitstriebwagen 3199 - Uerdinger Stahlwagen

Mit dem Duisburger 3199 ist die Düsseldorfer Sammlung historischer Fahrzeuge gut ergänzt, denn auch hier fuhren von 1952 bis 1965 nahezu baugleiche Motorwagen als Nachkriegsverstärker übernommen aus Siegen. Als Duisburger Wagen paßt er zudem gut zu den beiden ebenfalls von dort repräsentativ übernommenen Arbeitswagen 3365 und 3399, welche ebenso als Beispiele für hiesige Fahrzeuge stehen.

Mit Baujahr 1929 erhielten Duisburg und Siegen Fahrzeuge in der seinerzeit neuartigen Ganzstahlbauweise, welche erstaunlicherweise durch geringere Massivität des Aufbaus leichter und somit energiesparender ausgeführt wurden. Zwar sind Unterschiede in der elektrischen Ausrüstung der beiden Fahrzeugserien nicht im Detail bekannt, doch unterscheiden sie sich äußerlich lediglich in der Anzahl der Wangendurchbrüche im Motorfahrgestell (Siegen vier, Duisburg drei).

1997, zugleich mit den Übernahmen aus Schwerdte (siehe Abw 3365/3399), übernahm die Linie D den Arbeitswagen 3199, welcher auf eigenen Achsen, jedoch auf Bergungsrollschuhen gesetzt, in den damals von der Linie D genutzten Betriebshof Wersten überstellt wurde. Bis auf einen fehlenden, jedoch noch existenten Fahrschalter ist der Wagen in technisch recht gut erhaltenen Zustand und könnte in Zukunft zu einem interessanten Restaurierungs-Projekt werden.

Text: Heiner Bähr

Technische Daten

Länge 10,56 m
Breite 2,20 m
Fahrleitungsspannung 600 V DC
Kupplung Albertkupplung

Kompatible Beiwagen

keine