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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

Ursprünglich in die Gruppen Bus und Bahn unterteilt legt die AG-Fahrzeuge ihren Schwerpunkt in den Erhalt und die museale Darstellung der historischen Düsseldorfer Nahverkehrsfahrzeuge. Den Anfang machte 1993 die private Rückbeschaffung eines zuletzt in Bonn als Arbeitstriebwagen gelaufenen Kriegsstraßenbahnwagens, dessen elektrische Ausrüstung später den Wiederaufbau des Neusser Triebwagens 17 möglich machte. Mit der Möglichkeit Teile des stillliegenden ehemaligen Betriebshofes Wersten nutzen zu dürfen, wurde nicht nur die Übernahme dreier großer Fahrzeuge aus dem Abstellungsbestand der Rheinbahn möglich, sondern es konnten auch mit bescheidenen Mitteln und Kenntnissen zwei dieser Gelenkwagen soweit aufgearbeitet werden, dass sie inzwischen wieder als historische Fahrzeuge fahrbereit im glänzenden Lack die historische Flotte der Rheinbahn bereichern. Möglich machte letzteres die bis heute gute Zusammenarbeit mit der Rheinbahn.
Auf ähnliche Weise konnte dann auch später ein passender Vierachs-Beiwagen gemeinschaftlich aufgearbeitet werden. Zwischenzeitlich waren die Mitglieder teils in großer Zahl damit beschäftigt altbrauchbare Ersatzteile aus Abstellungs- und Verschrottungsfahrzeugen in und um Düsseldorf zu beschaffen. Für diese teilweise recht großen und schweren Teile konnte ein Ersatzteilmagazin am Freiligrathplatz eingerichtet werden.
Doch auch Omnibusse und zwischenzeitlich verschiedene Betriebsdienst- und Wirtschaftsfahrzeuge durchliefen die Arbeitsgruppe und konnten ebenso teilweise in den historischen Betrieb gelangen oder sind hinterstellt. Weitere Straßenbahnwagen gelangten in den Besitz oder die Obhut des Vereines. So ist inzwischen der Sprengwagen von 1912 von einer kleinen Gruppe Mitglieder vollkommen entkernt worden und steht nun gesandstrahlt und grundiert bereit für die Blechreparaturen.
Mit der inzwischen umgesetzten Bebauungsabsicht der Stadt kam Ende 2004 die bislang größte Herausforderung für Arbeitsgruppe und Verein: Die Fahrzeuge konnten „heim“ in die Betriebshöfe, aber sämtliche angesammelten Ersatzteile mussten nun in neue Lagerstätten verbracht werden und an eine eigene Werkstatt war zunächst nicht mehr zu denken. Eine besondere Herausforderung war auch die Umspurung des einzigen Meterspurwagens, der hauptsächlich in Eigenarbeit zunächst auf Düwag-Laufdrehgestelle gesetzt wurde und dessen Motor-Drehgestelle für den Umzug noch schnell vorhandene Laufachsen bekamen. Doch die neuen Stellplätze waren nicht ohne weiteres zu haben, denn zuvor mussten eine Reihe abgestellter Gelenkwagen zerlegt werden.
Inzwischen hat sich manches wieder eingespielt, und es konnte in einem ausgemusterten Beiwagen wieder eine Hauswerkstatt eingerichtet werden und es wird fortgesetzt an den drei derzeitigen Projekten gearbeitet:
Wer einmal vorbeischauen möchte, wendet sich bitte an die Arbeitsgruppe.
Email: info@linied.net
8. März 2010: Am vergangenen Wochenende erfolgte der angekündigte Umbau des Jan-Wellem-Platzes. Die dreitägige Sperrung teilte sich in zwei Phasen auf und brachte zahlreiche Linien-umleitungen, Ersatz-verkehre und Straßen-sperrungen mit sich.
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<Linie D> Ausgabe 2.2009
Aus dem Inhalt:
Fahrzeuggeschichte: Rheinbahn-Sechsachser in Szczecin

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12. September 2010
Tag der offenen Tür im Betriebshof Steinberg.
