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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.
Baujahr: 1954 (Umbau im Jahr 1966)
Eigentümer: Linie D
Einsatz: zurzeit abgestellt
Der Triebwagen 2151 ist zeitlebens ein Einzelstück gewesen, aber gerade deshalb war und ist er für viele Interessenten immer ein besonderer Liebling. Dies zeigt sich auch in dem Kosenamen "Queen Mary". Er ist das einzige Düsseldorfer Fahrzeug, für das ein solcher Name überliefert ist. Mit 27,77 Metern war das Fahrzeug für damalige Verhältnisse unerhört lang und erinnerte die Mitarbeiter an ein großes Passagierschiff - eben die "Queen Mary").
Eigentlich war es ein Versuchsfahrzeug, das aus einem Großraumzug entstanden ist, indem einem Triebwagen das Heck und einem Beiwagen der Bug abgeschnitten und beide Fahrzeuge nun durch eine Gelenkkonstruktion verbunden wurden. Ähnliche Fahrzeuge entstanden durch Umbau auch für die Linie K (Typ "K53U").
Anlass für den Umbau waren Rationalisierungsmaßnahmen, bei denen Personal eingespart werden sollte. Seinerzeit benötigte man für jeden Zug einen Fahrer und pro Wagen einen Schaffner. Ein Großraumzug mit Trieb- und Beiwagen erforderte also 3 Personale. Mit dem Umbau zu einem Gelenkwagen konnte einer der Schaffner eingespart werden. Zur selben Zeit entwickelte die Industrie jedoch auch Automaten und Entwerter, sogenannte "Eiserne Schaffner", wie wir sie bis heute kennen. Damit wurden alle Schaffner überflüssig und nun war es wieder egal, ob der Zug aus einem oder zwei Wagen bestand. Der Umbau weiterer Großraumzüge unterblieb daher.
Sofern es gelingt, das Fahrzeug wieder fahrtüchtig herzurichten, soll es ebenfalls bei den regelmäßigen Rundfahrten oder als Zubringer zu Veranstaltungen eingesetzt werden. Die Vertreter der Bauarten ab den 50er Jahren haben den Vorteil, automatische Türen zu besitzen und weniger personalaufwendig zu sein als die - andererseits wesentlich beliebteren - Vorkriegsbauarten.
(Text: Björn Domuradt)
6. September 2010: Der Stadtbahntunnel der „Wehrhahnlinie“ wird zwar erst Mitte des Jahrzehnts eröffnet, umfangreiche Bauarbeiten auf einer der wichtigsten Zulaufstrecken beginnen aber bereits heute. Der rund 7 km lange Abschnitt Schlüterstraße/Arbeitsagentur – Ratingen Mitte wird vollständig saniert und für den Stadtbahnbetrieb hergerichtet.
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Aus dem Inhalt:
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Betriebsfahrzeuge der Rheinbahn
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