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Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V.

Die erste Düsseldorfer S-Bahn-Linie war 1967 die S6 auf der Strecke Ratingen Ost – Rath – Düsseldorf Hauptbahnhof – Düsseldorf-Garath, 1968 erfolgte die Verlängerung über Hösel, Kettwig und Werden bis zum Essener Hauptbahnhof. Dieser nördliche Abschnitt der S6 ist eine wichtige Nahverkehrsader und insbesondere die Bahnhöfe Rath-Mitte, Rath, Ratingen Ost und Hösel haben eine große Bedeutung für Pendler zur Düsseldorfer Innenstadt. Im Bereich der Bahnhöfe Ratingen Ost und Hösel sind die Rheinbahn-Buslinien fast vollständig auf die beiden S-Bahnstationen ausgerichtet.

In den diesjährigen Sommerferien (7. Juli bis 19. August 2012) werden Sanierungsarbeiten an sechs Bahnhöfen entlang des nördlichen Abschnittes der Linie S6 ausgeführt. Ab Düsseldorf-Derendorf werden die Züge der S6 deshalb über Unterrath zum Flughafen-Terminal umgeleitet und der weitere Abschnitt nach Essen wird von Ersatzbussen bedient. Entsprechend der Bedeutung der Verbindung und der Länge des gesperrten Abschnittes von rund 30 km wurde von der Bahn AG ein Schienenersatzverkehr von besonderem Ausmaß eingerichtet: Montags bis freitags fahren bis zu neun Busse pro Stunde und Richtung, am Wochenende gibt es immerhin noch sechs Fahrten pro Stunde und Richtung. In Düsseldorf-Unterrath erfolgen die Abfahrten dabei konzentriert im Anschluss an die Züge der S6, in der Gegenrichtung von Essen nach Düsseldorf wird überwiegend nach gleichmäßigem Taktfahrplan gefahren (montags bis freitags von 3:40 bis 20:40 Uhr Abfahrten im 10-Minuten-Takt). Es werden zwei sich überlagernde Verbindungen angeboten:

Werktags sind fast 30 Gelenkbusse im Einsatz. Neben der Busverkehr Rheinland GmbH fährt eine bunt gemischte Flotte von verschiedenen Unternehmerfahrzeugen aus den Kreisen Bergheim und Düren sowie von etlichen Firmen aus dem Ruhrgebiet. Die Rheinbahn ist an dem Ersatzverkehr zwar nicht beteiligt, im Düsseldorfer Norden, in Ratingen und in Hösel sind die in dichtem Takt fahrenden Ersatzbusse aber ein ungewöhnlicher Blickfang neben den Rheinbahnwagen.
Neben der „großen Sperrung“ auf der S6 gibt es noch weitere baustellenbedingte Unterbrechungen des Schienenverkehrs, so auch für etwas mehr als zwei Wochen auf der Linie S9 zwischen Essen-Steele und Velbert-Langenberg. Seit dem 21. Juli bis einschließlich 5. August 2012 fahren auf diesem Abschnitt Ersatzbusse, und zwar Rheinbahnbusse des Btf. Mettmann mit Personal der Fa. Elba.

Rheinbahnfahrzeuge gelangen damit in Bereiche, in denen sie sonst nicht (mehr) zu sehen sind: Zum Langenberger Bahnhof bzw. nach Velbert-Nierenhof fahren die Rheinbahn-Linien 770 und 771 seit September 2001 nicht mehr und in Essen-Steele sind Rheinbahnwagen üblicherweise gar nicht zu sehen. Hier kommt es mit den Ersatzbussen regelmäßig zu Treffen mit den gelben EVAG-Bussen und teilweise auch mit Wagen der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn.
(ve)
1. März 2013 - In Aachen wird schon seit einiger Zeit die Wiedereinführung der Straßenbahn diskutiert. Die sogenannte „Campusbahn“ soll im Jahr 2019 in Betrieb gehen und dabei das Universitätsklinikum mit der Campus-Erweiterung der RWTH) Aachen der Innenstadt und dem Stadtteil Brand verbinden. Im Vorgriff auf einen Bürgerentscheid am 10. März wirbt der NF8U 3371 an diesem Wochenende in Aachen für die Straßenbahn.
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Die neue Ausgabe unserer Vereinszeitschrift ist mit zahlreichen Artikeln rund um den aktuellen und historischen Nahverkehr in Düsseldorf erschienen.
Das Titelthema widmet sich der Geschichte der Straßenbahn in Eller. Dazu gehört auch ein Bericht über das ehemalige Depot an der Kaiserstraße.
(zuzüglich Porto und Verpackung)
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"Linie D" setzt sich für die Erhaltung des historischen Betriebshofs Am Steinberg als Mobilitätszentrum und als Standort für die historischen Düsseldorfer Bahnen ein.
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